Hochpreisig trifft preisgedämpft

Die Arbeiten an zwei Neubauvorhaben am Vorgebirgspark haben begonnen.

Zollstock/Raderthal.
„Fritz 110” ist der bodenständige Name für ein Bauprojekt an der Fritz-Hecker-Straße am Vorgebirgspark in Raderthal. Für die Bewertung einer Immobilie sind bekanntlich drei Dinge entscheidend: Lage, Lage, Lage. Und angesichts der unmittelbaren Nähe des Parks und der fußläufigen Erreichbarkeit des Äußeren Grüngürtels bewertet die Peters Bauträger GmbH das Projekt entsprechend.

Kaufpreise für die Wohnungen zwischen 264 800 und 856 000 Euro werden aufgerufen. Die Quadratmeterpreise beginnen bei 6416 Euro. Für eine Zweizimmerwohnung mit 54 Quadratmetern, einem Garten mit Terrasse und einem Keller muss man 368 900 Euro auf den Tisch legen. Zwölf Wohnungen sollen entstehen. Gerade wird die Baugrube ausgehoben. Und was die Lage angeht, übt sich der Bauträger in falscher Bescheidenheit: “Wie wäre es mit einer Wohnung mit New Yorker Flair? So nah am Grünen wohnen Sie sonst nur am Central Park.”

Noch näher am Grünen wohnen die Genossinnen und Genossen gegenüber. Auf der anderen Seite des Vorgebirgsparks baut die Wohngenossenschaft “Am Vorgebirgspark” direkt an der Park-Kante an der Schwalbacher Straße 39 Wohnungen, von 40 bis 120 Quadratmeter. Deren Preise können mit “Fritz 110″ nicht mithalten.

Auch hier haben die vorbereitenden Arbeiten begonnen. Ein Gebäude mit sieben und eins mit fünf Geschossen entstehen auf der Seite, auf der die Schwalbacher Straßeund die Fritz-Hecker-Straße aufeinander treffen. Drei Geschosse sind in einem weiteren Gebäude geplant, das direkt an den Park grenzt. Im Innenhof wird es einen Spielplatz geben.

“Ein Teil der Fassade im Innenhof wird begrünt”, weiß Thomas Meißner, Vorstand der Genossenschaft. Mit der Fertigstellung rechnet er im ersten Quartal 2023. Alle Wohnungen sind vergeben.

Aus einem “Fritz 110″-Prospekt der Peters Bauträger GmbH

Kölner Stadt-Anzeiger, 20.05.2021, von Stefan Rahmann